Viele Keller dienen als Lagerraum für Dinge, die im Alltag nicht ständig gebraucht werden. Kartons stehen in Regalen oder sind in Ecken gestapelt und bleiben dort oft über lange Zeit unverändert stehen. Beim Betreten des Kellers fällt dann manchmal ein muffiger Geruch auf, der besonders in der Nähe der Kartons deutlich wahrnehmbar ist.
Dieser Geruch entsteht häufig schleichend. Anfangs wirkt der Raum nur leicht abgestanden, doch mit der Zeit breitet sich der typische Kellergeruch stärker aus.
Gerade Kartons können dabei eine wichtige Rolle spielen.
Problem und Kontext
Kartons bestehen aus Papierfasern, die Feuchtigkeit aus der Umgebung aufnehmen können. In Kellerräumen herrscht häufig ein kühleres und leicht feuchtes Klima.
Wenn Kartons über längere Zeit in dieser Umgebung gelagert werden, nehmen sie nicht nur Feuchtigkeit auf, sondern auch Geruchspartikel aus der Luft.
Diese Gerüche bleiben in den Papierfasern gebunden und werden später wieder abgegeben. Auf diese Weise kann sich der typische Kellergeruch im Raum verstärken.
Besonders wenn viele Kartons dicht nebeneinander stehen, entsteht ein Bereich mit wenig Luftbewegung, in dem sich Gerüche sammeln können.
Typische Alltagssituationen
Der Geruch fällt häufig auf, wenn Kartons bewegt oder geöffnet werden. Beim Herausnehmen von Gegenständen kann der muffige Geruch deutlich stärker wahrgenommen werden.
Auch Kleidung oder Bücher, die in Kartons gelagert wurden, können den Geruch annehmen. Selbst wenn sie trocken erscheinen, bleibt der Geruch oft erhalten.
In manchen Kellern entsteht der Geruch besonders in Bereichen mit vielen gestapelten Kartons. Diese Bereiche sind häufig weniger gut belüftet als offene Flächen.
Je länger Kartons im Keller stehen, desto stärker können sie Gerüche speichern.
Warum das im Alltag stört
Ein Keller mit stark riechenden Kartons kann die Nutzung des Raumes deutlich einschränken. Viele Gegenstände lassen sich dort nur noch eingeschränkt lagern.
Textilien, Bücher oder Dokumente können Gerüche aus den Kartons aufnehmen. Wenn diese Dinge später in Wohnräume gebracht werden, bleibt der Geruch häufig noch eine Weile wahrnehmbar.
Auch neue Kartons können schnell den vorhandenen Geruch annehmen. Dadurch verstärkt sich der Eindruck eines dauerhaft muffigen Kellers.
Mit der Zeit wird der Keller zu einem Raum, der weniger genutzt wird, obwohl er eigentlich zusätzlichen Stauraum bieten könnte.
Was im Alltag wirklich hilft
Wenn Kartons Gerüche im Keller speichern, kann es hilfreich sein, die Geruchspartikel aus der Luft zu entfernen. Dadurch wird verhindert, dass sich die Gerüche weiter in Materialien festsetzen.
Dabei kann ein Aktivkohle Geruchsneutralisierer unterstützen.
Aktivkohle besitzt eine stark poröse Oberfläche mit vielen kleinen Hohlräumen. In diesen Poren lagern sich Geruchspartikel aus der Luft an und bleiben dort gebunden.
Wenn ein solcher Geruchsneutralisierer im Keller aufgestellt wird, kann er Gerüche nach und nach aus der Luft aufnehmen. Besonders in Bereichen mit vielen Kartons kann dies helfen, die Luft im Raum spürbar zu neutralisieren.
Mit der Zeit wird der typische Kellergeruch deutlich schwächer wahrgenommen.
Worauf man achten sollte
Kartons sollten möglichst nicht direkt auf dem Kellerboden stehen. Regale oder kleine Abstände zum Boden können helfen, Feuchtigkeitseinfluss zu verringern.
Auch eine lockere Anordnung der Kartons unterstützt die Luftbewegung im Raum. Wenn Kartons zu dicht gestapelt werden, bleibt die Luft zwischen ihnen stehen.
Es kann außerdem sinnvoll sein, ältere oder beschädigte Kartons regelmäßig auszusortieren. Diese können besonders viele Gerüche gespeichert haben.
Durch eine bessere Lagerung und neutralere Raumluft kann sich das Raumklima im Keller langfristig verbessern.
Fazit
Kartons können im Keller leicht Feuchtigkeit und Gerüche aufnehmen. Wenn sie über längere Zeit gelagert werden, geben sie diese Gerüche wieder an die Luft ab.
Wird die Luft im Keller von Geruchspartikeln befreit, kann sich auch der typische Kellergeruch deutlich verringern. Dadurch wirkt der Raum mit der Zeit wieder neutraler.