Keller riecht muffig wegen gelagerter Kleidung

Viele Keller werden genutzt, um Kleidung zu lagern, die gerade nicht gebraucht wird. Winterjacken, Bettwäsche oder ältere Kleidungsstücke liegen in Kartons oder auf Regalen und bleiben dort oft über längere Zeit.

Beim Öffnen solcher Lagerstellen fällt manchmal ein muffiger Geruch auf. Besonders Stoffe können diesen Geruch schnell aufnehmen und speichern.

Mit der Zeit entsteht dadurch der Eindruck, dass der gesamte Keller modrig riecht.


Problem und Kontext

Kleidung besteht meist aus Materialien wie Baumwolle, Wolle oder synthetischen Fasern. Diese Stoffe reagieren empfindlich auf die Luft im Raum.

In Kellern ist die Luft häufig kühler und leicht feucht. Unter solchen Bedingungen können Textilien Feuchtigkeit aufnehmen und Gerüche aus der Umgebung speichern.

Wenn Kleidung über längere Zeit im Keller bleibt, nimmt sie Geruchspartikel aus der Luft auf. Diese Gerüche bleiben im Stoff und werden später wieder abgegeben.

Auf diese Weise kann sich der typische Kellergeruch im Raum verstärken.


Typische Alltagssituationen

Der Geruch wird häufig bemerkt, wenn Kleidung aus dem Keller geholt wird. Beim Öffnen von Kartons oder Kisten wirkt der Geruch besonders deutlich.

Auch Kleidung, die äußerlich sauber wirkt, kann nach Keller riechen. Besonders dicke Stoffe oder mehrere Lagen Textilien speichern Gerüche länger.

Manchmal wird der Geruch erst bemerkt, wenn Kleidung in Wohnräume gebracht wird. Dort fällt der Unterschied zur normalen Raumluft stärker auf.

Je länger Kleidung im Keller gelagert wird, desto stärker können sich Gerüche im Stoff festsetzen.


Warum das im Alltag stört

Muffige Kleidung wirkt im Alltag unangenehm. Viele Menschen möchten Kleidung aus dem Keller zunächst waschen oder auslüften, bevor sie wieder getragen werden kann.

Auch Bettwäsche oder Decken können den Kellergeruch annehmen. Dadurch entsteht zusätzlicher Aufwand, bevor diese Dinge wieder genutzt werden können.

Darüber hinaus kann sich der Geruch auch auf andere gelagerte Textilien übertragen. Mehrere Kleidungsstücke beeinflussen sich gegenseitig.

Der Keller wird dadurch zu einem Ort, an dem Kleidung zwar gelagert wird, aber später nicht sofort wieder verwendet werden kann.


Was im Alltag wirklich hilft

Wenn Kleidung Gerüche aus der Kellerluft aufnimmt, ist es sinnvoll, die Geruchspartikel im Raum zu reduzieren. Dadurch gelangen weniger Gerüche in die Textilien.

Eine Möglichkeit dafür ist ein Aktivkohle Geruchsneutralisierer.

Aktivkohle besitzt eine sehr große Oberfläche mit vielen kleinen Poren. In diesen Poren lagern sich Geruchspartikel aus der Luft an und bleiben dort gebunden.

Wird ein solcher Geruchsneutralisierer im Keller aufgestellt, kann er die Luft nach und nach von Geruchsstoffen befreien. Besonders in Bereichen mit gelagerter Kleidung kann dies helfen, die Luft neutraler zu halten.

Mit der Zeit nehmen Textilien dadurch weniger Gerüche aus der Umgebung auf.


Worauf man achten sollte

Kleidung sollte im Keller möglichst trocken und gut geschützt gelagert werden. Geschlossene Boxen oder geeignete Aufbewahrungssysteme können dabei helfen.

Auch eine gewisse Luftbewegung im Raum ist hilfreich. Wenn Luft im Keller regelmäßig ausgetauscht wird, bleiben Gerüche weniger lange bestehen.

Zusätzlich kann es sinnvoll sein, Kleidung nicht direkt auf dem Boden zu lagern. Regale oder erhöhte Flächen reduzieren den Kontakt mit kühleren Bereichen im Keller.

Durch eine Kombination aus geeigneter Lagerung und neutralerer Raumluft lässt sich der Geruch im Keller oft deutlich verringern.


Fazit

Gelagerte Kleidung kann im Keller schnell Gerüche aus der Luft aufnehmen. Besonders Stoffe speichern diese Gerüche über längere Zeit.

Wenn die Luft im Keller von Geruchspartikeln befreit wird, können auch Textilien weniger Gerüche aufnehmen. Dadurch bleibt gelagerte Kleidung mit der Zeit deutlich neutraler.